Montag, November 29, 2010

Essen Motor Show 2010: super Start-Wochenende mit über 100.000 Besuchern

Wer hätte das gedacht: nachdem die neue My Car in Dortmund vor zwei Wochen total gefloppt ist (unsere persönliche Meinung), hat die Essen Motor Show nun gezeigt wo der Hammer hängt:


Am Auftaktwochenende besuchten über 100.000 Tuningfans die Hallen der Messe Essen. Und das Konzept - mehr Fläche, mehr Autos, mehr Show - scheint aufzugehen:
"Das Konzept, wieder stärker die Sportlichkeit und den für die gesamte Automobilwirtschaft wichtigen Imageträger Motorsport in den Vordergrund zu rücken, ist aufgegangen; der neue Markenauftritt kommt an"
sind sich die Geschäftsführer der Messe Essen Frank Thorwirth und Egon Galinnis sicher.
"Wir sind richtig gut in Fahrt und geben weiter Gas! Der Optimismus, der in der Branche spürbar ist, spiegelt sich auch auf der Essen Motor Show."

Interessant: die BVB-Stars schreiben Autogramme in Essen auf der Motor Show -
und nicht etwa auf der My Car in Dortmund...

Auch ADAC-Sportpräsident Hermann Tomczyk lobt den Relaunch:
"Ich kann nur beglückwünschen zur ständigen Weiterentwicklung, denn in dieser Form ist die Essen Motor Show weltweit einzigartig. Für Motorsportfans ist sie jedes Jahr ein Highlight und genießt nicht umsonst Kultstatus. Der ADAC nutzt diese Plattform gerne, um als kompetenter und führender Interessenvertreter ein eindeutiges Bekenntnis und Signal für die Mobilität zu setzen."


Dementsprechend gut war die Stimmung bei den Ausstellern schon nach dem ersten Wochenende der 43. Essen Motor Show. Sie zeigten sich mit der Qualität und Anzahl der Besucher sehr zufrieden. Viel Lob gab es von Besucherseite für das umfangreiche Angebot der vielfältigsten Automobilmesse. Über 95 Prozent bewerteten das Angebot positiv. Die Motor Show zieht weite Kreise: Mehr als 53 Prozent der Besucher hatten einen Anreiseweg von mehr als 100 Kilometern; mehr als ein Viertel kamen aus dem Ausland.


Motorsport und sportliche Automobile - diese beiden Attribute stehen in diesem Jahr bei der Essen Motor Show besonders im Fokus. Die Automobilhersteller zeigen die Sportlichkeit ihrer Fahrzeuge. So präsentiert beispielweise Hyundai als Deutschlandpremiere das neue Genesis Coupé, Skoda die beiden Studien Fabia RS+ und Octavia RS+.

Großes Interesse der Besucher gilt wieder einmal dem Bereich Tuning: Hier zeigen die Aussteller zahlreiche Neuheiten, darunter auch mehrere Weltpremieren. Zum ersten Mal zu sehen sind unter anderem der BMW 5er Touring by AC Schnitzer, der Renault Wind von Elia, der Porsche Panamera by Caractere, der Volvo V 60 von Heico Sportiv und der Brabus SV 12 R Biturbo 800 - die leistungsstärkste Luxuslimousine der Welt.

Auf 110.000 Quadratmetern präsentieren 507 Aussteller noch bis Sonntag, 5. Dezember, ein umfassendes Angebot in den Bereichen Tuning, Motorsport, sportliche Serienautomobile und Classics, den vier Säulen der Essen Motor Show. Alle 18 (!) Hallen der Messe Essen sind belegt. [Tuningblogger]

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Donnerstag, November 25, 2010

Die Essen Motor Show (Halle 10) brennt!

Wie wir soeben erfahren haben hat das Dach der Halle 10 der Messe Essen Feuer gefangen. Am Samstag (27.11.2010) startet in Essen die alljährliche Motor Show, die Messe geht bis zum 5.12.2010. Wie stark der Brand die Messehallen beschädigt hat steht aktuell noch nicht fest.

Ein aktuelles Video findet Ihr auf unserer Facebook-Site:
http://on.fb.me/Tuningblogger

Wir werden Euch umgehend informieren, sobald es Neuigkeiten gibt. Bislang gehen wir davon aus, dass die Messe wie geplant starten wird. [Tuningblogger]

Nachtrag: Das Feuer, welches auf dem Übergang zwischen Halle 10 und Halle 11 der Essener Motor Show ausgebrochen war, konnte bereits nach kurzer Zeit unter Kontrolle gebracht werden. Es wurden keine Fahrzeuge beschädigt und die Messe startet wie geplant. Also: auf nach Essen! [Tuningblogger]

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Dienstag, November 23, 2010

neuer BMW 5er Touring (F11): AC Schnitzer Tuning

Die "schönste Form der Dynamik jenseits der Serie" als Limousine erlebte bereits im Sommer dieses Jahres ihre Premiere. Nun schickt der Tuning-Spezialist AC Schnitzer die neue BMW-Dynamik auch als Touring mit umfangreichen Spezialteilen in die "Kraft-Kur". Gleichzeitig wird auch das Programm für die Limousine durch Aerodynamikkomponenten für M-Technik Fahrzeuge ergänzt:


Kern des überarbeiteten Bayers sind die AC Schnitzer Leistungssteigerungen. Auf eindrucksvolle 286 PS kommt der BMW 530d nach dem Umbau und lässt damit keine Wünsche hinsichtlich der Power offen. Der erstarkte 535d beschleunigt mit beeindruckenden 360 PS. 520d und 525d leisten kraftvolle 218 PS bzw. 245 PS.


Die neuen Aerodynamikkomponenten für den 5er Touring (F11) und Limousine (F10) mit M-Technik sorgen dafür, dass dem Fahrzeug seine AC Schnitzer Kraft-Kur schon auf den ersten Metern ansieht. Die harmonisch ins Grunddesign integrierten Frontspoilerelemente wie der verchromte Frontgrill betonen die sportlich-markante Optik des Fahrzeugs. Seitenschwellerelemente (für Fzg. ohne M-Technik) gibt es optional auch mit Chrom Designkomponenten.


Zur Entlüftung des Motorraums gibt es die Bonnet Vents auf der Haube. Für das Heck hat AC Schnitzer verschiedene Elemente entwickelt. Sowohl Limousine als auch Touring sind mit einem dynamisierenden Dachheckspoiler ausrüstbar. Der spezielle Heckspoiler für die Limousine ist auf minimalen Luftwiderstand getrimmt. Eine weitere optische Aufwertung des Hecks erreicht der Fahrer des 5er Tourings (mit M-Technik) mit dem Heckschürzeneinsatz. Das Pendant bei der Limousine (ohne M-Technik) ist der passende Heckschürzenaufsatz.


Auch am Fahrwerk hat der BMW-Spezialist Hand angelegt. So ist ein neuer Fahrwerkfedernsatz erhältlich. In Verbindung mit dem Fahrwerk sorgen die AC Schnitzer Felgen mit der entsprechenden Bereifung für einen optimalen Federungskomfort und die unverwechselbare, athletische Optik. Erhältlich sind die Felgen von 18 - 21 Zoll Größe in verschiedenen Designs: Typ IV silber, Typ IV BiColor, Typ V Leichtbau-Schmiedefelgen BiColor und Typ VIII BiColor sowie brandneu die Typ VIII Rennsport-Schmiedefelge. [Tuningblogger]

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Donnerstag, November 18, 2010

Der neue Mercedes-Benz CLS 63 AMG

Faszinierendes Design, Performance auf höchstem Niveau und wegweisende Effizienz: Das ist der neue Mercedes-Benz CLS 63 AMG. Die Topversion des viertürigen Coupés bietet den neu entwickelten AMG V8-Biturbomotor mit bis zu 410 kW (557 PS) Höchstleistung und 800 Newtonmeter Drehmoment. Das unglaublich daran: der Kraftstoffverbrauch liegt bei nur 9,9 Litern auf 100 Kilometer - Verbrauchsvorteil: 32 Prozent gegenüber dem Vorgänger.


Analog zum S 63 AMG und CL 63 AMG profitiert der Fahrer des CLS 63 AMG vom intern M 157 genannten Achtzylinder-Kraftpaket: Aus 5.461 cm3 schöpft der Achtzylinder-Biturbo eine Höchstleistung von 386 kW (525 PS) sowie ein Drehmoment von 700 Newtonmetern.


In Verbindung mit dem AMG Performance Package steigen die Werte auf 410 kW (557 PS) sowie 800 Newtonmeter. Beide Varianten realisieren Fahrleistungen der Extraklasse: Die Beschleunigung von null auf 100 km/h dauert 4,4 bzw. 4,3 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 250 km/h (elektronisch begrenzt).


Wesentlicher Unterschied zwischen beiden Leistungsstufen ist der von 1,0 auf 1,3 bar gesteigerte maximale Ladedruck. Zudem zeigt der CLS 63 AMG mit AMG Performance-Package eine besonders hochwertige Motorabdeckung mit Carbon-Applikationen.


In der Frontansicht weckt der neue CLS 63 AMG Assoziationen an den SLS AMG – speziell die Kühlermaske mit dem großen Mercedes-Stern und der flügelförmigen Querlamelle zeigt sich vom Flügeltürer inspiriert. Von den anderen CLS-Varianten unterscheidet sich das AMG Topmodell durch eine eigenständige Motorhaube, breitere Kotflügel mit "V8 Biturbo"-Logo und eine spezifische AMG Frontschürze mit schwarz lackierter Querstrebe.


Am Heck fallen der Diffusoreinsatz, die AMG Abrisskante auf dem Kofferraumdeckel, die AMG Sportabgasanlage mit zwei verchromten Doppelendrohren sowie die – ebenfalls vom SLS AMG bekannte – integrierte Nebelschlussleuchte ins Auge. Das AMG Styling harmoniert perfekt mit der typischen CLS-Silhouette, die maßgeblich von den elegant gestreckten Proportionen, der seitlichen "Dropping Line" und dem sportwagenhaft ausge-prägten Schultermuskel über der Hinterachse geprägt wird.


Auch innen setzt sich diese Philosophie konsequent fort. Sämtliche AMG-spezifi­schen Design- und Ausstattungsmerkmale ergänzen sich ideal mit dem neu gestalteten CLS-Interieur. Den "Wrap-around"-Effekt im Cockpit mit der hohen Linie, die sich in einem Schwung von der Fahrertür über den Instrumententräger bis zur Beifahrertür erstreckt, flankieren großzügige und edle Zierelemente – im Fall des AMG Topmodells serienmäßig in Klavierlack schwarz.


Materialgüte und Verarbeitungsqualität genügen höchsten Ansprüchen und garantieren eine besonders exklusive Atmosphäre. Zur umfangreichen Serienausstattung zählen AMG Sportsitze in Leder Nappa, ein neues AMG Performance-Lenkrad im Dreispeichen-Design mit Aluminium-Schaltpaddles sowie oben und unten abgeflachtem Kranz und die AMG Drive Unit mit kompaktem E-Select-Wählhebel. Die Markteinführung des neuen CLS 63 AMG startet im März 2011. [Tuningblogger]

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Freitag, November 12, 2010

My Car Show 2010 ist ein Flop!

Achtung: der folgende Beitrag spiegelt die absolut subjektive Meinung der Tuningblogger-Redaktion wieder. Wer die üblichen Pressemitteilungen und Lobreden über die My Car hören möchte, sollte hier bitte nicht weiterlesen!

Wir haben absichtlich einige "amateurhafte" Fotos in den Beitrag eingefügt, da diese unserer Meinung nach gut zum Bild der My Car passen.

Wir waren heute (Freitag, 12.11.2010) auf der "My Car" in den Dortmunder Westfallenhallen. Organisiert vom selben Veranstalter wie die äußerst erfolgreiche Tuning World Bodensee, versprach die Messe das Konzept der Tuning World nach Dortmund zu bringen - und wurde ein absoluter Flop. Gähnende Leere auf den Messefluren, schlechter Service, kaum Aussteller, keine Neuigkeiten: so etwas kannten wir vom Bodensee oder der Essener Motor Show nicht.

Unser persönlicher Favorit: ein klassischer Challenger

Aber nun der Reihe nach: es ist Freitag Mittag und wir fahren auf den Parkplatz der Westfallenhallen. Wir fragen freundlich beim Parkplatzeinweiser nach, wo wir das Pressezentrum finden, da wir uns noch akkreditieren müssen. "Presse? Dann zeigen Sie mir erstmal Ihre Akkreditierung!" ist der leicht abwertende Kommentar des freundlichen Herren. Nach kurzer Suche haben wir den Eingang zum Pressezentrum dann doch gefunden, und betreten die Katakomben der Westfallenhallen.

Gähnende Leere am Freitag Mittag in der "Haupthalle"

Im Vergleich zu anderen Messeorten wirkt hier alles etwas heruntergekommen und nicht mehr up-to-date. Aber darauf kommt es natürlich nicht an, passt aber in das Bild einer durch und durch schlechten Messe. Wir kommen in das "Pressezentrum", was aus einem einzigen, kleinen Raum besteht. Das macht aber nichts, da sich ohnehin kaum Medienvertreter nach Dortmund verirrt haben.

Die nette Mitarbeiterin des Veranstalters akkreditiert uns problemlos und schnell, scheint aber etwas überfordert zu sein. Sie muss sich gleichzeitig um Akkreditierungen, Fragen zur Messe, Telefonate und die Betreuung der Medienvertreter kümmern. Hierbei wird sie von einigen unserer "Kollegen" von anderen Medien auch noch als Bedienung ausgenutzt wird, da einige Herren tatsächlich nicht in der Lage sind, auch nur zwei Meter zum Tresen zu laufen, um sich ein Wasser zu holen.

Fünf Minuten später betreten wir dann die Messe und freuen uns auf viele Tuner, neue Produkte und spektakuläre Deutschland-/Europa-/Weltpremieren, wie wir sie von den Messen in Friedrichshafen und Essen kennen - und werden bitter enttäuscht. Wir starten in Halle 5, eine typische "Shopping"-Halle: Leuchten, Lampen, Audio & Co. werden präsentiert und direkt verkauft. Das gehört zu jeder Tuningmesse dazu, aber dafür sind wir nicht nach Dortmund gekommen.

Also weiter in die nächste Halle, Nr. 6 steht auf dem Plan. Der Stand von Red Bull direkt am Eingang ist hier das Highlight: wer möchte, kann bei einem Rennen mit ferngesteuerten Red Bull-Autos Tickets für das "Race of Champions" gewinnen. Der Rest der Halle langweilt sehr - der bekannte orangene Charger von Eibach ist noch eines der ansehnlicheren Objekte in dieser Halle. Die übrigen Aussteller zeigen deutlich, dass sie selbst keine Lust auf die Messe haben: niedergeschlagene Mitarbeiter und Autos, die teilweise noch dreckig von der Hinfahrt nach Dortmund sind sprechen eine deutliche Sprache - die Messe ist ein Flop.

Dennoch geben wir nicht auf, und entdecken doch noch etwas Positives: In Halle Nr. 7, betitelt mit "European Tuning Showdown", stehen einige wirklich schöne, individualisierte Autos von Privatleuten und Tuning-Clubs. Vielen Dank an dieser Stelle an alle Tuningfreunde aus Halle 7: Ihr seid der Grund, warum wir dann doch nicht ganz umsonst nach Dortmund gekommen sind!

Nach einem kurzen Blick in Halle 8 - der "Event"-Halle, in der sich nur ein kleines Publikum am Showprogramm erfreut - betreten wir die letzte Halle Nr. 4. Hier sollen die "großen" Tuner sein, die (hoffentlich!) ihre Neuheiten präsentieren. Hätten wir doch bloß vorher genauer in das Ausstellerverzeichnis geschaut... Abgesehen vom BMW Performance-Stand mit einem sehr coolen, weißen BMW X6 und dem grünen Fabia RS gibt es auch hier nichts Spannendes zu sehen.

Eine Stunde nachdem wir die Messehallen betreten haben stehen wir enttäuscht wieder vor dem Pressezentrum. Wir werfen einen Blick auf die leere Halle 4 und hören hinter uns plötzlich eine bekannte Stimme von einem Gast, der die Messe betritt. Sinngemäß sagt er "das ist ja ganz schön besch***en für die Aussteller, das hier nichts los ist". Wir drehen uns rum, und sehen einen bekannten Moderator einer TV-Autosendung, der kurz darauf eine Autogrammstunde auf dem Stand eines Online-Reifenhändlers gibt. Auch hier ist recht wenig los, und trotz mehrmaliger Durchsagen an die Messebesucher ist die Autogramm"stunde" schon nach wenigen Minuten beendet.


Das Zwischenfazit der Aussteller: der Donnerstag war noch schwächer als der schlecht besuchte Freitag, die Hoffnung ruht auf dem Wochenende. Dem können wir uns anschließen: Aussteller - inbsesondere die Tuning-Clubs und privaten Aussteller - investieren Zeit und Geld, und es sei ihnen gegönnt, dass ihre Anstrengungen durch Besucher belohnt werden. Empfehlen können wir einen Beusch der My Car dennoch nicht...

Es scheint, als richtet sich die Tuningszene mit dieser Messe selbst zu Grunde. Wir hoffen, dass bei Veranstaltern, Sponsoren und Ausstellern - Clubs und Private ausgenommen - schnell ein Umdenken stattfinden wird. Statt sinnlos Geld in Messen zu stecken die am Ende keine Besucher anziehen, könnte das Geld sinnvoller in eine gute Online-Vermarktung investiert werden. Wir stehen hierfür gerne mit Rat und Tat zur Seite! [Tuningblogger]

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